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Innovation und Technik am W116

 

Die Baureihe 116 als Innovationsträger zu bezeichnen, war im Jahre 1972 gewagt, aber es wurden wirklich einige bemerkenswerte Neuigkeiten vorgestellt. Der 96 Liter fassende Kraftstofftank wurde über der Hinterachse eingebaut und war dadurch kollisionsgeschützter als die seiner Vorgängermodelle. Ein weiterer Schritt Richtung Insassenschutz war das neue Vierspeichen-Sicherheitslenkrad. Die neue Doppelquerlenkeraufhängung an der Vorderachse wurde vom damaligen Erprobungsfahrzeug C111 übernommen. Die Hauptvorteile dieser  Achskonstruktion lagen in seiner geringeren Nickbewegung beim Abbremsen und in der achskonstruktionsbedingten Bauart, welche einen Lenkrollradius von Null ermöglichte. Der Vorteil für den Fahrer ergab sich dadurch, dass sich Unebenheiten der Fahrbahn nicht auf die Lenkung und somit auch nicht auf das Lenkrad übertragen haben. Dadurch wurde der Fahrkomfort wesentlich erhöht. 

1975 lieferte Mercedes den 6,9er Motor mit K-Jetronik  erstmalig in der  Baureihe 116 aus. Basis für diesen V8  Motor war der M100 aus dem 600er (W100), der hatte allerdings damals noch eine mechanische Einspritzanlage.  

1978 war in der Baureihe 116 weltweit und erstmalig das vollelektronische  ABS, welches von Bosch geliefert wurde, erhältlich. Ein weiterer Innovationsbaustein in einem Mercedes, der in heutigen Fahrzeugen bereits zur Serienausstattung gehört.  

Die technischen Highlights der Baureihe 116:

·       Erstmals offiziell „S-Klasse“ genannt

·        Anti-Blockier-System ABS ab 1978

·        Größter Nachkriegs-Personenwagenmotor mit 6,9 Liter Hubraum im 450 SEL 6.9

·        Doppelquerlenker-Vorderachse aus dem Erprobungsfahrzeug C 111

·        Kraftstofftank kollisionsgeschützt über der Hinterachse eingebaut

·        Sicherheits-Innenraum

·        Erste Oberklasse-Limousine mit Dieselmotor (300 SD)

 

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